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Hilfe! Inkontinenz

Ich bin Mutter eines 13 jährigen Kindes, welches prächtig heranwächst, aber während der Schwangerschaft meine Zähne, Figur, Resilienz gegenüber Stress und meine Blase ruiniert hat. Diesen körperlichen Absturz bemerkte ich mit 40 Jahren. Also Inkontinenz ist jetzt nicht mein Lieblingsthema über das ich spreche, doch es betriff viele. Wie unsexy. Lange Zeit war für mich klar – Inkontinenz ist ein Seniorenthema. Bis jetzt.

Problem

Meine Frauenärztin vergass es, mich auf die Inkontinenz Thematik aufmerksam zu machen. Stattdessen wurden mir Schwangerschaftsgymnastik- und Atmungskurse schmackhaft gemacht. Da ich der Meinung war, dass mein Bauch und mein Beckenboden straff genug wären, um einer Walross-Schwangerschaft zu trotzen, irrte ich mich. Von Herzen lachen, das Seilspringen beim Crossfit oder Joggen waren nicht möglich. Ab wann spricht man eigentlich von Inkontinenz?

Es war der Beckenboden. Ruiniert durch die Schwangerschaft. Genauer gesagt, der nicht straffe Beckenboden war nun in mir drin. Es ist schon schlimm genug, dass bei Frauen Brüste, Po und Schamlippen an Straffheit verlieren, aber warum denn der Beckenboden auch noch?

Lösung

Es gibt zahlreiche Ansätze zur Bewältigung von Inkontinenz. Hier sind einige Möglichkeiten:

  1. Ärztliche Beratung: Der erste Schritt sollte immer der Besuch bei einem Facharzt sein. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, um die passende Behandlung zu finden. Ehrlich? Das ist die KI-generierte Antwort. Die Wahrheit ist: Im Blasenzentrum voller Fachspezialisten, musst du dich vor der Untersuchung, versuchen zu ertränken. Natürlich mit Wasser. Danach wird dir ein Katheter gesetzt und viele Messungen durchgeführt. Nun hast du die Wahl: Lebenslange medikamentöse Behandlung, Beckenboden Physiotherapie oder eine Operation.
  1. Beckenbodentraining: Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur können die Kontrolle über die Blase verbessern. Physiotherapeuten oder spezielle Kurse bieten oft gezielte Programme an. Stimmt. So auch meine Beckenboden Physio Tante. Ich lernte mit 40 Jahren, dass ich meine Blase falsch entleere, falsch trinke und auch die Sitzhaltung auf der WC-Schüssel nicht optimal zu sein scheint. Fazit: Ich bin zuu blöd zum Bieseln.
  1. Lebensstiländerungen: Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung hätten lt. den Fachspezialisten helfen können. Nicht aber bei mir. Ich sollte von 5L Wasser (inkl. Champagner, Wein, Whiskey) auf 2L reduzieren. Diesmal unterdrückte ich meinen Drang Fachspezialisten zu widersprechen und experimentierte über Wochen mit einem staubtrockenen Mund und dem Gefühl, an Austrocknung zu sterben. Ich musste täglich aufschreiben, wann und wieviel Pippi ich mache. Das nenne ich echte Lebensstilveränderung.
  1. Medikamentöse Behandlung: In manchen Fällen können Medikamente helfen, die Symptome zu lindern. Easy. Gibt es vielleicht auch gesündere Alternativen?
  1. Hilfsmittel: Es gibt verschiedene Produkte wie spezielle Einlagen oder Windeln, die Sicherheit im Alltag bieten können. No Chance! Die Einlagen sind 5cm dick.
  1. Psychologische Unterstützung: Der Austausch mit anderen Betroffenen oder eine Therapie kann helfen, mit den emotionalen Aspekten der Inkontinenz umzugehen. Das erinnert mich wieder an die Schwangerschaft und die gemeinsamen Gespräche auf dem Spielplatz, die ich immer so schätzte.
  2. Operation: Soll helfen. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Das Ergebnis: besser, aber nicht perfekt. Hierbei wird deine Blase an einem Seil irgendwo an deinem Körper befestigt, dass sie nicht mehr so absinkt. Die Fachspezialisten können das besser erklären.

Fazit

rainiere den Beckenboden. Ständig. Und regelmässiges Pilates hilft bei WEITEM nicht. Die Physiotherapie fand ich anfangs sehr befremdlich, aber ich habe gute Tipps von meiner Beckenboden-Tante (sie nennt sich selbst so) erhalten. Achte darauf, dass du deine Blase immer vollständig entleerst. Das funktioniert in dem du auf der WC-Schüssel deinen Oberkörper nach vorne und nach hinten wippst. Und drücke das Pippi nicht schnell raus – es muss laufen und du solltest dich dabei entspannen. Und dann wippe wieder nach vorne und nach hinten. Trinke nicht ständig, sondern in Etappen. Immer ein ganzes Glas auf einmal und vermeide schluckweises trinken.

Probiere das aber bitte nicht mit 250ml Whiskey aus. Das irritiert deine Blase. Hör auf Seil zu springen, jogge nur mit XXL Einlagen und vermeide es zu lachen. Meine beste Freundin würde sagen: Lachen gibt eh Falten.

Wenn du Fragen hast oder deine Erfahrungen teilen möchtest, freue ich mich auf deinen Kommentar!

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